Montag, 9. November 2015

Wie Werner Kolhoff Sachverhalte verdreht

Heute (9.11.15) stehen gleich 2 schlechte Artikel von Werner Kolhoff in der "Saarbrücker Zeitung". Dass dieser Masseneinwanderungs-Bejubler die riesigen Probleme dieser wahnsinnigen Völkerwanderung immer noch nicht begriffen hat, wird in dem Beitrag unten ("Werner Kolhoff muss gehen") deutlich.
Ärgerlich auch, wie er in dem Artikel über Westerwelles neues Buch Sachverhalte verdreht. Da behauptet Kolhoff frech, Westerwelle habe seinerzeit Hartz-IV-Empfängern spätrömische Dekadenz vorgeworfen. Diese Behauptung ist falsch. Wenn man sich die Arbeit macht, die Werner Kolhoff offensichtlich scheut, und einmal in den Quellen nachforscht, sieht man, dass Westerwelle damals in einem Artikel in der "Welt" geschrieben hat: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein." Entgegen dem falschen Eindruck, den Werner Kolhoff mit seiner Behauptung zu erwecken versucht, richtet sich der Vorwurf also nicht an die Hartz-IV-Empfänger, sondern an jene, die der Bevölkerung "anstrengungslosen Wohlstand" versprechen, also besonders an Politiker. Versteht Werner Kolhoff keinen einfachen deutschen Satz oder warum verdreht er den Sachverhalt ? Will Kolhoff, wenn er diesen Satz mit der ihm eigenen Gutmenschen-Pose kritisiert, also den Bürgern "anstrengungslosen Wohlstand" versprechen ? Was ist denn an Westerwelles Satz falsch ? Im übrigen verdreht Kolhoff auch insofern den Sachverhalt, als Westerwelle ja nicht behauptet hat, es gebe gegenwärtig spätrömische Dekadenz, sondern dies als Warnung für die Zukunft formuliert hat, falls man der Bevölkerung anstrenungslosen Wohlstand verspreche. Es sind solche Ungenauigkeiten und Verdrehungen in Werner Kolhoffs Beiträgen, die den Eindruck erwecken, dass da jemand Artikel schreibt über Dinge, von denen er nichts versteht und leider auch nicht den Fleiß aufbringt, sorgfältig nachzuforschen, wie das ein guter Journalist tut. Mit derart schludriger Arbeit erweckt Werner Kolhoff den Verdacht, dass er entweder unfähig ist oder aber ganz gezielt manipulieren will, was ihn aber ebenfalls als Journalisten ungeeignet erscheinen ließe.

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